Zum Marfan Symposium in Paris (25. - 28.9.2014) wurden entscheidende Neuigkeiten zur medikamentösen Behandlung beim Marfan-Syndrom erwartet. Professor Jeandeau (Paris) präsentierte eine französische Studie, die besagt, dass Marfan-Patienten, die bereits gut versorgt sind, von einer zusätzlichen Gabe von Losartan nicht profitieren.

Die größere Studie, eine Kollaboration USA-Kanada-Belgien, mit mehr als 600 Patienten, wurde in Paris zwar erwähnt und in Auszügen zitiert, die Ergebnisse allerdings sollen erst im November 2014 auf der Konferenz der American Heart Association präsentiert werden. Diese Ankündigung stiess im Auditorium auf wenig Begeisterung, hatte man sich doch von diesem Marfan-Kongress einen weitergehenden Einblick in die Losartan-Szenerie erhofft. Professor Peter Byers, langjährig mit Forschungen zu Marfan-Themen befasst, nannte es ein Embargo. Weitere Einblicke in das Kongressgeschehen lesen Sie in unserer Mitgliederzeitung und demnächst an dieser Stelle in Auszügen. /mvo