Menü Suche
Zum Inhalt springen X X

Marfan Hilfe (Deutschland) e.V.

Der Sinn und Zweck einer Selbsthilfegruppe liegt [...] darin, Bezugspersonen und Ansprechpartner zu finden, die gemeinsam mit uns über dieselbe Brücke gehen, der Planken fehlen. " Diana Friel Mc Gowin
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil ich nicht allein mit der Krankheit da stehe.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil ich jetzt weiß, dass ich nicht alleine bin.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil ich hier viele Menschen kennen gelernt habe, die mir geholfen haben und dich ich nicht mehr missen möchte.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil ich dort auf jedem Treffen mit den neusten Infos auf dem neuen Stand bin.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil ich jetzt weiß, dass ich nicht alleine bin.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil schon vielen Betroffenen und Angehörigen geholfen werden konnte.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil man sich auf Seminaren und dem Marfantag mit anderen Betroffenen austauschen kann und so mit seinen Fragen nicht alleine bleibt.
Ich finde die Marfan Hilfe gut, weil man sich gut aufgehoben fühlt.
Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu unserem Verein aufnehmen.
«
»

Willkommen auf Marfan.de!

Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V.  ist der Verein für Menschen mit Marfan-Syndrom oder ähnlichen Erkrankungen. Das Marfan-Syndrom ist eine Bindegewebserkrankung mit genetischer Ursache. Sie kann vererbt werden oder auch spontan entstehen.

Unser Leitbild

 

Seit ich Marcumar® nehme, leide ich unter sehr starken Regelblutungen. Darf ich als Marfan-Patientin Gelbkörperhormone einnehmen?

Gerade bei jungen Patientinnen, die Marcumar® einnehmen, empfehlen wir eine sichere Empfängnisverhütung sowie eine Ovulationshemmung (Unterbindung des Eisprungs). Zum einen ist Marcumar® fruchtschädigend, zum anderen beobachten wir immer wieder bei Patientinnen, die Marcumar® einnehmen, bei dem Eisprung stärkere Blutungen in die Bauchhöhle vom Eierstock ausgehend, die einen operativen Eingriff notwendig machen können. Auf der anderen Seite weiß man, dass die klassischen Pillen zu einer Veränderung der Blutgerinnung führen, mit einem um den Faktor 2-3 gesteigerten Risiko für die Entwicklung von Thrombosen. Diese Risikosteigerung wird durch einen Effekt der eingenommenen Hormone in der Pille auf die Produktion von Gerinnungsfaktoren in der Leber der betroffenen Frau erklärt. Hier steht im Vordergrund das künstliche Östrogen, welches typischerweise in Pillen enthalten ist.

Die in Ihrer Anfrage erwähnten Präparate (Cerazette oder Hormonspirale Mirena) enthalten lediglich ein Gelbkörperhormon ohne künstliche Östrogene. Daher sehe ich keine Kontraindikation für die Einnahme des einen wie des anderen Präparates. Der Vorteil der Cerazette ist, dass gleichzeitig eine sichere Ovulationshemmung gewährleistet ist. Nachteil ist, dass ein Teil der Patientinnen (10 - 15%) lästige Schmierblutungen hat. Derartige Blutungen sind unter der Mirena seltener, dafür hat die Mirena aber keine ovulationshemmende Wirkung. Grundsätzlich sind beide Präparate in der beschriebenen Konstellation einsetzbar. Letztendlich wird man unter Abwägung der Gesamtsituation entscheiden müssen, für welches Präparat man sich primär entscheidet.

/ Prof. U. Karck, Städtische Frauenklinik des Klinikums Stuttgart

↑ Zum Anfang