Im Februar 2011 wurde der letzte Patient in die US-amerikanische Losartan-Studie aufgenommen. Mit 604 Patienten

 

soll nun herausgefunden werden, ob Losartan als Medikament beim Marfan-Syndrom einen sinnvollen Einsatz findet und ob sich die Hoffnungen auf ein Mittel gegen die lebensbedrohende Aortenerweiterung damit bestätigen.

Es wird untersucht, ob eine Therapie mit Losartan einer Therapie mit Beta-Blockern überlegen ist – oder gegebenenfalls umgekehrt. Ebenso stellt sich die Frage, ob der erhoffte Effekt sich bei jedem Marfan-Betroffenen gleichermaßen einstellen würde. Antworten auf diese Fragen werden wir voraussichtlich Ende 2014 oder Anfang 2015 erhalten, wenn die Studie abgeschlossen und ausgewertet ist. /vo