Der Mitralklappenprolaps ist ziemlich häufig in der Allgemeinbevölkerung und kommt auch gehäuft in einigen Familien vor, sowie seltener als autosomal dominant vererbtes Merkmal. Betroffene können mehrere Abnormalitäten des Bindegewebes aufweisen oder auch nicht, erfüllen aber in aller Regel die skelettalen Kriterien der Gent-Nosologie nicht. Im Allgemeinen ist nicht von einem Risiko für Aortendissektion auszugehen, aber eine eingehende kardiologische Evaluierung ist unbedingt durchzuführen.